Wochenende, was tun mit so viel Zeit?

Endlich Wochenende, endlich ausschlafen! Ok, morgen vielleicht. Ich bin seit dem Köln Triathlon nicht mehr so gut zu Fuß. Das Angebot, des Arztes meinem Misstrauens werde ich wohl nicht annehmen, mich mit Cortison für den Köln Halbmarathon schmerzfrei spritzen zu lassen. Der Köln Halbmarathon hat sich somit auch erledigt. Der Frust ist groß, noch größer, da ich den Startplatz nicht auf andere, willige Läufer umschreiben lassen kann. Köln Halbmarathon für mich der Erste und definitiv letzte Versuch.  2016 nicht mein Laufjahr! Zum Glück huldige ich den drei glorreichen Sportarten in Kombination. So bleibt mir noch die Wegstreckenbewältigung zu Wasser und auf zwei Rädern, die ich jetzt ausbauen kann. In drei Wochen geht es hierfür auch schon nach Mallorca. Aber heute klingelt der Wecker um sechs Uhr. Ich suche meine sieben Sachen aus meinem immer noch nicht ausgepackten Koffer von der Ankunft meiner Dienstreise am Vortag und hoffe, nichts vergessen zu haben. Kathi ist heute auch wieder für Schwachsinn zu haben, das wird toll...

 

Romantischer Start in den Tag

 

Heute gibt es eine RTF in Quadrath Ichendorf. Nur kleine 52 km von zu Hause entfernt, da kann man ja quasi mit dem Renner anreisen. Kathi trifft sich mit mir um viertel nach Sieben an der Kreuzung zur Kölnstraße, von wo wir gemeinsam losfahren. Es ist kalt. Auf den Feldern noch Nebel und wir radeln dem Sonnenaufgang entgegen. Fast Romantisch, ich werde das nächste mal noch ein Teelicht mitnehmen ;-) Natürlich heißt auch heute wieder die Devise: Nüchternfahrt bis zur Anmeldung. In Quadrath angekommen, treffen wir auf meine Perle Barbara und Pfirsich Freddy. Der ursprüngliche Plan lautet wie folgt, Kathi und ich fahren mit dem Renner nach Quadrath, dann die 110 km Strecke der RTF mit Barbara und Freddy und anschließend mit dem Zug wieder zurück. Nach dem Frühstück starten wir pünktlich mit dem großen Pulk und radeln los.

 

Die schnellste RTF

 

Es rollt heute. Es rollt sogar sehr gut. Wir fahren in einer größeren Truppe mit und lassen uns bis zur ersten Kontrollstelle ziehen. Hunger habe ich gar keinen, ging mir jetzt auch schon fast zu schnell, dann eben bei der nächsten. Langsam kennt man einige Gesichert auf den Ausfahrten. Auch der RCB ist heute wieder on Tour und zieht an uns in einem unglaublichen Tempo vorbei. Wir pedalieren in Ruhe bis zur nächsten Kontrollstelle. Dort angekommen sehen wir Pfirsich Freddys Verein, den RTC Rodenkirchen. Die Herren fahren die 75 km Strecke und wollen uns überreden, mitzufahren. Nach kurzem hin und her überlegen entschieden wir uns dann dafür und die Heimreise dann mit dem Renner ohne Zug anzutreten. Wir rasen die letzten km zu Ende. Bei der Ankunft verkündet meine Perle, dass wir einen 30er Schnitt auf den 75 km gefahren sind, da trifft dann rasen auch mal zu. Kathi und ich trinken noch eine Fassbrause und machen uns dann auch auf den Heimweg. Nach 7 Stunden und 180 km weiß mein Hintern auch was sitzen heißt. Da habe ich mir morgen den ganzen Tag auf der Couch liegen verdient. Ich könnte noch Pizza bestellen und die Haustür offen lassen. Dann müsste meine Schwester unter mir, den Pizza-Mann nur reinlassen.. das kann ich auch bei Whatsapp von der Couch aus diktieren. Klasse so ein Ruhetag!

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