Letztes langes Wochenende bis 2017

Das letzte lange Wochenende in diesem Jahr, beginnt für mich mit einem Sprint nach Hause und direkt auf den Renner. Eine lockere Runde, weil ich abends beim Bonner Nachtlauf mitlaufe und nicht an der Peloton Ausfahrt teilnehmen kann.  55 km später habe ich innerhalb kürzester Zeit den Aldi geplündert und liege auf der Couch. Ich bin müde, sehr müde. Ein Nickerchen wäre jetzt super, aber nein, das Schwesterlein will zeitig vor Ort sein. Kein Nickerchen. In der letzten Ecke meiner Küche finde ich noch eine Dose Monster Energie. Diese olle Dose hat es jetzt hinter sich. Ich kippe mir die Chemische Keule rein in der Hoffnung, dass auch das Zeug Flügel verleiht.

 

Kleine Monster in meinem Bauch

 

Vor Ort angekommen haben wir noch eine Stunde Zeit uns das hektische Treiben der Starter anzusehen. Bei so viel Zeit, könnte man sich ja warm laufen. Heute nicht. Bin müde. Was ich laufen will, ich weiß es nicht. Vollkommen planlos stehe ich also vor dem Start, bis der Startschuss fällt. Bei den Massen von Menschen springe ich wie immer links und rechts an allem, was im Weg ist vorbei, bis ich meinen "Freiraum" zum Laufen habe. Jetzt meldet sich der Monster Energie zu Wort. Monster ist jetzt in meinem Magen angelangt und wütet da rum. Keine gute Idee, war zum Glück die letzte Dose und so schnell werde ich das Zeug auch nicht mehr trinken. Dann lieber einen Kaffee! Ein kurzer Blick auf die Uhr.. läuft! Dafür, dass ich nichts außer meiner Grundlagenausdauer trainiert habe, bin ich begeistert. Ich sehe einige bekannte Gesichter auf der Strecke, manche werden gegrüßt, überholt und hinter mir gelassen. Andere machen genau das mit mir :-D Ich hänge mich an einen jungen Mann, der genau mein Tempo läuft. Manchmal bin ich etwas schneller, dann er, dann renne ich ihn halb um und letztendlich rennen wir Seite an Seite ins Ziel. Noch einmal DANKE an den Herren :-) Meine Zeit 53:11 Minuten. Ich bin vollkommen zufrieden. Vielleicht werde ich für den Herbst nochmal die 49 Minuten auf  10 km in Angriff nehmen. Jetzt will ich aber schlafen! Am Donnerstag morgen warten schließlich noch 100 km auf dem Renner auf mich. Locker, ganz locker.. die Beine müssen sich lockern :-D

 

Die Freibadsaison ist eröffnet

 

Nach der Runde auf dem Renner durch Kölns Straßen mit meiner Perle Barbara, wollte ich am Freitag meinen Nacken etwas lockern und habe mich zum Schwimmen entschlossen. Zum Glück scheint heute die Sonne, es ist drückend und Gewitter für das Wochenende angesagt, sodass mir der Gang ins Freibad nicht sooo schwer fällt. Allerdings muss ich mich zunächst um eine neue 50er Karte kümmern. Meine letzte hatte ich von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen. Nach dem letzten Besuch in den heiligen Hallen, hatte ich diese in meiner hinteren Jeanstasche verstaut und vergessen. Als ich meine Notdurft im Laufe des Tages verrichtete, dachte ich noch so während die Karte wegschwamm "komisch, was ist denn das?" So stand ich also fluchend vor der Toilette und ärgerte mich, dass ich 34 Resteintritte im Klo runtergespült hatte... Hmmm wie erklärt man das nun dem Personal vom Schwimmbad :-/ Ich hatte zum Glück noch die Quittung, erzählte was von Portemonnaie geklaut und habe eine neue Karte bekommen. Alles ohne Probleme. Ich bin begeistert. Heute kann der neue Sportbikini getestet werden. Wassertemperatur bei 20 Grad. Kalt. Aber ich kann jetzt keinen Rückzieher machen, wenn da zwei alte Damen am planschen sind und ich im Bikini innere Hitze suggeriere. Also rein ins kühle Nass. Und jetzt weiß ich auch was Schnappatmung ist. Selbst nach einer Stunde war mir nicht warm. Also wieder raus aus dem Wasser und ab in die Rheinaue, wo ich mit meiner Freundin Katrin einen lockeren 15er laufe. Eigentlich dient das ganze eher dem Tratschen und Informationsaustausch :-D. Den Abend habe ich dann meinem Renner gewidmet und mal geputzt.

RTF Euskirchen mit den Mädels des RSC Rheinbach

 

Mit blitzendem Renner geht es am Samstag morgen Richtung Euskirchen. Ich bin um 10 Uhr mit Katrin und den Mädels aus Rheinbach verabredet. Wir wollen die 48 km gemeinsam fahren. Ich bin beeindruckt von der riesen Truppe, die dabei ist. Es war eine richtig tolle Ausfahrt mit den Mädels. Kein hinterherjagen und nach dreimaliger Reifenpanne weiß ich jetzt, wie es geht :-D An den Kontrollpunkten wurde Buffetfräse gespielt, viel gelacht und erzählt. Na geht doch! Ich hoffe auf noch ein paar Ausfahrten. Und spätestens jetzt weiß ich, wie, was, und wo Strava ist. Das Facebook der Sportler! Jetzt bin ich auch im Fieber und mitten drin im Wettstreit :-D Am Sonntag soll es ein Gewitter vom Feinsten geben, also habe ich die RTF abgesagt und werde, je nach Wetterlage eventuell zu Hause eine Runde mit dem Renner drehen. Morgens um sieben strahlt mir die Sonne ins Gesicht. Ich bin wach. Kurz überlegen: ok. Ich gehe in die Küche, schmiere mir ein Brot, ab in die Trikottasche und rauf aufs Rad. Die Zeit nutzen, bevor es regnet. Mein Frühstück gibt es während der Fahrt. So kommt es dann, dass ich Sonntag morgens um acht Uhr auf dem Rennrad durch Bornheim fahre und mich freue, dass keine Menschenseele auf der Straße ist. Bis ich in Rheinbach war, dort wollte mich doch tatsächlich ein rüstiger Rentner (yay Alliteration nach der RTL-Vera) mit seinem Golf vom Renner holen. Hätte der das geschafft, es hätte niemand gesehen... Aber nach einem kurzen Donnerwetter, dass ich auf ihn losgelassen habe, ging es wieder in Richtung Couch, wo ich den ganzen Sonntag auf ein Gewitter gewartet habe, das nicht kam. Pft...

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