Leistungsdiagnostik

Nach einer Woche null Sport. So richtig nichts gemacht. Überhaupt gar nichts. Das kam zuletzt im Oktober mal vor, natürlich nicht aus Vernunft sondern weil ich Antibiotika genommen hatte und musste. Dieses mal aus Vernunft.. ich lerne sogar noch dazu :-D  Jedenfalls stand die Leistungsdiagnostik für Trier300 an. Ich, wieder halbwegs auf dem Dampfer und fast Rotzfrei, fahre nach Rheinbach. Parke mein Auto. Ahhh Parkticket ziehen. Na, die werden hier schon nicht so im Gebüsch lauern, wie in Duisdorf um Ihre Knollen zu verteilen. Ich spare mir das, bin zu spät dran. Rein in den Laden Peloton und da wartet man schon. Umziehen und ab auf das Spaßgerät. Durchgeführt wurde die Diagnostik von ForLife. Ich bekomme eine Gerätschaft in den Mund, womit mein Atem gemessen wird. Oder damit ich mal die Backen halte. Beides möglich, letzteres wahrscheinlich, ersteres war es.

Da ist noch Potential!

 

Ich beginne zu strampeln, dann wird gemessen, Wattstufe erhöht und immer so weiter. Bis ich einen Messwert von "ich glaub es hackt" auf dem Monitor sehe, dann darf ich ausfahren. Dieser Messwert war sogar schnell erreicht. Ich wollte es auf meine Erkältung von der Woche schieben. Aber Uwe, der Mann der alles sieht, belehrte mich eines Besseren. Meine Werte sind für meine Trainingsumfänge "schade" heißt so viel wie... Kopfschütteln, was macht die eigentlich die ganze Zeit... Es geht an die Auswertung. Was stimmt da also nicht? Ich habe null Grundlagenausdauer. Mir fehlt also das Fundament. Na spitze... Was mache ich jetzt also? Ich werde mich brav mindestens einmal die Woche auf die Rolle oder das Ergometer setzen und so richtig langsam bei einem Puls von maximal 107 fahren. Das ist ca. der Puls, wie wenn ich mich einmal im Bett umdrehe und strecke. Aber ich werde es versuchen, schaden kann es nicht! Einerseits ein erschreckende Ergebnis, andererseits auch gut. Ich habe noch viel Luft  nach oben und weiß, wie ich es angehen kann. Umgezogen, bedank und ab zum Auto. Ahhh hier wartet man auch im Gebüsch auf Parksünder. Wenigstens finanziere ich heute mal die Stadt Rheinbach und nicht Bonn.

RTF RSC-Erftstadt

 

Meine erste RTF in diesem Jahr. Ich habe mich darauf gefreut, wie auf Weihnachten, neeee mehr :-D Endlich mal wieder mit den Rheinlandperlen unterwegs. Die neuen Trikots konnten wir leider noch nicht Show-fahren, es war schlichtweg zu kalt. Wir hatten uns für die 75 km entschieden. Der Rundkurs ist flach und wir schnell. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und zwischenzeitlich meinen Puls kontrolliert. Als Barbara während der Fahrt mit Ihrem Schutzblech kämpfte und es kurzerhand abnahm, schaute ich mal eben auf meine Uhr. Prima ein Puls von 111, einziges Problem:  und ich stand. Na, das kann ja etwas werden mit dieser "Grundlagenausdauer" :-D. Aber die erste RTF habe ich erfolgreich und fix hinter mich gebracht. Jetzt muss ich erstmal wieder bis nach Ostern warten, bis die nächsten folgen, aber mir fällt sicher noch einiges ein um mich aufs Rad zu setzen ;-) Abgesehen davon hat Rainer vom Peloton in Rheinbach für  Trier300 auch noch ein paar Termine, wo ich mich dran hängen kann. Der Frühling kann kommen...

Und weil der Samstag erst der kleine Anfang nach meiner Genesung war, geht es Sonntag auch gleich um halb neun mit dem 20 km Lauf weiter. Der Vorteil, wenn man so unglaublich früh so einen langen Lauf absolviert: man hat seine Ruhe auf der Strecke. Gut bei dem beschiedenen Wetter hätte ich das wohl den ganzen Tag aber darauf kann man sich ja nicht verlassen :-D Jetzt habe ich also noch drei Wochen um mich für den Halbmarathon in Bonn effizient vorzubereiten. Meine Zielzeit habe ich schon innerlich auf "Hauptsache unter 2 Stunden" revidiert. Ich sollte mal realistisch bleiben. Meine Stärke... :-D

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