Endlich Frühling in Sicht

Was für eine Nacht. Wenig und schlecht geschlafen. Mein Abendessen hat sich die Nacht überlegt, nicht länger bei mir bleiben zu wollen und bahnte sich seinen Weg in jegliche Richtung nach draußen. Jetzt sitze ich bei einer Kanne Tee brav im Büro. Mein Hals ist zu, die Nase macht aus Solidarität mit. Trotzdem bin ich voller Hoffnung, dass ich bis zum Mittag wieder topfit bin. Ich will bei dem Wetter heute definitiv eine Runde mit dem Renner drehen. Am Samstag geht es zum Swimathlon in Bonn. 1000 Meter schwimmen und 5000 Meter laufen. Ich konnte meinen Teamkollegen Chris sogar zur Teilnahme überreden. Um eine gute Platzierung geht es hier definitiv nicht. Nachdem ich die Ergebnislisten vom letzten Jahr gesehen habe, werde ich wohl die Hälfte der Zeit die Bahn für mich alleine haben, der Rest wird mit dem Schwimmen bis dahin schon lange durch sein. Aber auch die letzten Plätze wollen belegt werden. Kneifen gibt es nicht. Also versuche ich das Beste daraus zu machen. Eine reine Spaßveranstaltung. Dann lieber lachend als Letzte ins Ziel. Wobei ich mir die Starterliste angesehen habe und ich von 107 Starter auf Platz 100 mit meiner anvisierten Schwimmzeit bin. Haha, da ist potenzial!

Nach der Kanne Minztee, jetzt eine Kanne "Atme durch", wenn ich dann nicht in Höchstform bin, bin ich auf die Werbelügen beim Kauf reingefallen :-/

 

Trier 300

 

Es geht auf den Mittag zu. Mein Frühstück ist genau da, wo es sein soll. Der Kopf zerspringt, die Nebenhöhlen sind zu. Und da habe ich es bekommen. Den Rahmentrainingsplan für die Fahrt mit dem Renner nach Trier. Freitag ist die Kick off Veranstaltung in Rheinbach, wo ich mit ein paar Mädels der Rheinlandperlen, beiwohnen werde. Ziel ist es am 02. und 03.07. mit dem Rennrad von Rheinbach nach Trier und zurück zu fahren. Hierbei gilt es auf dem Hinweg über das Aartal Richtung Adenau, dann weiter Richtung Wittlich, runter an die Mosel und bis nach Trier knapp 150 km und mit insgesamt ca. 2.500 Höhenmeter zu bewältigen. Der Rückweg am Sonntag führt von Trier aus westlich an Bitburg und an Gerolstein vorbei. Der Rückweg ist insgesamt anspruchsvoller als der Hinweg: knapp 170 Km mit 3.200 Höhenmeter warten dort auf uns.

 

Garmin Velothon Berlin

 

Damit nicht genug an sportlichen Herausforderungen dieses Jahr. Hinzu kommt eine Woche nach dem Bonn Triathlon der Start beim Garmin Velothon Berlin, wo mein Teamkollege Chris vom Team Erdinger Alkoholfrei und Caro von den Rheinlandperlen mit an den Start gehen. Ebenfalls werde ich am 17.04. beim Düsseldorfer Brückenlauf für das Team Erdinger Alkoholfrei starten. Termine, Termine, Termine... und ich kann es kaum erwarten bis es los geht. Immerhin die Sonne scheint bereits :-)

Ich bin ein Opfer der Werbung. Der Minztee hat mir nichts versprochen. Meinem Magen geht es gut. Durchatmen. Naja, ich atme irgendwie. Aber das Wetter ist zu schön und nach all dem Regen.. ich muss raus. Gegen jegliche Vernunft muss ich da raus! Gesagt, getan. Das Wetter ist ein Traum. Oben am Rösberg wird der Traum sich dann wenden. Gegenwind und was für einer. Auf einer Geraden bin ich locker mal 10 km/h langsamer als sonst. Aber Gegenwind stärkt ja den Charakter. Da muss ich jetzt ja echt nen bomben Charakter haben! :-D

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Kommentare: 2
  • #1

    Hans-Josef (Donnerstag, 10 März 2016 12:54)

    Find ich gut. Sehr authentisch und locker geschrieben. Wie aus dem wahren Sportlerleben

  • #2

    die Dani (Samstag, 12 März 2016 21:18)

    @ Hans-Josef: Danke. Bis zur nächsten RTF :-)