Urlaub beginnt auf dem Renner

Es war soweit: 12:00 Uhr: URLAUB!

Das Wetter mal wieder nicht so toll, wie ich es mir gewünscht hatte, aber es war warm genug um draußen zu fahren. Gesagt getan. Um 13 Uhr an der Nordbrücke für eine Flughafen Runde verabredet. Ich alleine finde zwar Wege aber nie alleine das Ziel. Hat den Vorteil, dass ein und die gleiche Strecke für mich nicht so schnell langweilig wird. Das ist wie bei Alzheimerkranken, die jeden Tag neue Freunde kennen lernen...

Demnach bin ich wohl aber auch einfach zu begeistern mit neuen Wegen.

Jedenfalls war heute mein Mitfahrer mit der Streckenauswahl dran, nachdem ich am Dienstag schön die Rösbergrunde ausgesucht hatte. 

 

 

Stadtverkehr

Aber erstmal durch den zauberhaften Straßenverkehr von meinem kleinen Dorf in die Bonner Innenstadt. Spaß ist was anderes. Ampeln ohne Ende und Autofahrer, die während der Weihnachtszeit definitiv NICHT entspannter hinterm Steuer sitzen :-D

Mich soll das ja nicht stören, solange mich niemand antischt oder vom Rad holt. Wenn ich angehupt werde, winke ich auch gerne mal freundlich zurück, kann ja sein, dass man sich kennt. Bonn ist schließlich ein Dorf.

Heute allerdings ohne wirklich schlimmen Zwischenfall. Mutti wird sich freuen :-)

Außer einem Obdachlosen der mich zum lachen brachte. Durch die Unterführung am Poppelsdorfer Schloss muss man sein Rad schieben. Ich also auch. Da sitzen immer Obdachlose und manche pöbeln und betteln Leute an. Der Mann vor mir wurde von dem Obdachlosen angeraunzt "hast aber ein dreckiges Rad, nicht mal Geld zum putzen!" und ich dachte mir, na warte jetzt kommt irgendwas, ich wartete.. es kam was "heeee ist die Tour de France nicht schon lange vorbei?" Da musste ich grinsen, drehte mich um "Ja, ich suche mein Team...verfahren! So ein Mist" und wir beide grinsten :-)

Schmitzebud

 

An der Nordbrücke angekommen wurde ich bereits erwartet. Schon ging es weiter. Wo genau lang kann ich schwer sagen, sieht ja für mich alles recht gleich aus. Richtung Sankt Augustin, Menden, Troisdorf zum Köln/Bonner Flughafen und nach Köln zur Schmitzebud. 

Jetzt kenne ich die auch. Auf der Rückfahrt dann eine Stelle gezeigt bekommen, wo im Sommer wohl einmal die Woche Zeitfahren stattfindet. Muss ich mir sofort merken. Hervorragende Vorbereitung für den Triathlon.

Am Ende standen dann 75 km auf dem Tacho. Immer noch keine Schmerzen. Ich könnte weiter radeln, wenn es nicht so dunkel wäre. Ich glaube nächsten Sommer finden treffen mit Freunden auf dem Rad statt :-D Wer mich sehen will, muss mit mir trainieren;-)

So und jetzt geht es wieder in die City, lecker essen gehen mit einer Freundin.

So muss Urlaub!!!!

 

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