Die Triathlon Dani

Triathlon- It's not a Hobby, It's a Lifestyle



Löwentriathlon - wenn Schmerz ein Gesicht bekommt

Ja wo soll man da nur anfangen? Am Besten vorne... beim Schwimmen oder noch davor. Es ist soweit, mein erster Triathlon nach der OP. Der Fuß, zwickt immer mal wieder aber für 5 km, sollte es heute doch ausreichen. Die Anmeldung für heute erfolgte ebenfalls spontan nach Absprache mit dem Painmaster, wie ich liebevoll meinen Trainer getauft habe. Ich möchte schlichtweg testen, was bisher schon drin ist. Meine Vorbereitungen für heute liefen bestens. Nicht ein Mal in den Neo gequetscht seit Zell am See und Miss Perfekt lediglich am Vortag zum Biergarten probegefahren, fühle ich mich top motiviert. Nachdem ich alle Cuts im Neo beim reinquetschen erneut begrüßt habe, tauche ich mal eben im See unter, um die Wasserqualität zu testen. Es wurde mir ordentlich Botanik im See versprochen. Man hat es definitiv gut mit uns gemeint. Ich sehe nichts, aber das kennt man ja ohnehin als Brillenträger. Die Uhr zeigt mir, dass ich mich mal an den Start schwingen sollte. Ich fummel an meiner Multisport Uhr um sie in Position zu bringen und stelle erschrocken fest, dass ich keine Triathlon Funktion mehr besitze. Ist das ein Zeichen? Will mir die Uhr 7 Minuten vor Start sagen "lass es?!" Leicht panisch renne ich durch das Starterfeld und halte Ausschau nach Fenix 3 Besitzern, die mir sicherlich besser meine Uhr einstellen können, als ich ohne Brille. Gesucht, gefunden, trotzdem kein Profil. Die Uhr weigert sich strickt. Ich stelle die Uhr auf "Radfahren" ein. So habe ich wenigstens Wattzahlen. Dann kann es ja los gehen...

 

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Drei Monate Ruhe

Ja, manchmal kann es sehr ruhig werden. Mein letzter Beitrag liegt bereits drei Monate zurück. Ich war tatsächlich mal weniger aktiv. Nicht gewollt, sondern angeordnet von Menschen, auf die ich sogar höre. Einem Arzt. Mein Fuß, der mir seit über einem Jahr Probleme bereitet hat, wird nun operiert. Was ist da also los, in diese 26 cm Fuß? Bei der Vergabe von Knochen, habe ich wohl wieder am lautesten gepöbelt und zum normalen Kahnbein ein anderes Knöchelchen nebenan bekommen. Soweit hatte das bisher auch keine Probleme bereitet. Beide Füße betroffen, macht nur einer Faxen. Der Plusknochen hatte sich im Köln Triathlon 2016 beim Laufen gelöst und reibt seitdem am Kahnbein sowie an der Sehne. Beides schmerzt vor allem beim Laufen. Da ich mich aus der ewigen Liebe zum Triathlon nicht gegen das Laufen entschieden habe, musste der Knochen nun raus, die Sehne am Kahnbein fixiert und der Plattfuß angehoben werden. Das alles geschieht bei einem Spezi in Düren im Krankenhaus. Meine erste OP, alle fragen ob ich nervös bin, als würde ich mich selbst operieren wollen. Ich habe keine Ahnung. Nervös bin ich wie immer, 10 Minuten vor dem Startschuss :-D Also, als die Vollnarkose langsam Wirkung zeigt und ich weiß, dass ich hier nichts mehr zu melden habe. Ich wache wieder auf, schaue auf mein Bein, sehe ab dem Knie abwärts alles verpackt und realisiere, dass die längsten 6 Wochen in meinem Leben beginnen. Und da ist er auch schon, der unvergessliche, zermürbende Schmerz im Fuß, der mich Kind werden lässt und mich zum weinen bringt. Ich bekomme eine Dröhnung Morphin. Tolles Zeug. Weihnachten  im Krankenhaus. Klingt spannender als es ist. Ich liege zum Glück allein im Zimmer und bekomme jede Menge Besuch. In den Nächten von der Nachtschwester mit  Morphintabletten, Tagsüber von meinen Liebsten. 

 

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Münsterland Giro 2017

Ein letztes Mal in diesem Jahr: RECEDAY! Münster war vor 2 Jahren mein erstes Radrennen. Heute gehe ich zum 3. Mal an den Start. Voller Vorfreude darauf, die 65 km durch Münster zu ballern. Einziger Wermutstropfen, dieses unsäglich frühe aufstehen. Aber was ist denn 4 Uhr in der früh schon für eine Zeit? Immerhin kann ich zwei Stunden auf der Beifahrerseite weiter schlafen :-D Mein schnarchen hält den Fahrer wach... hoffentlich. In Münster angekommen geht es recht fix. Startnummer abholen, Rad präparieren und langsam zum Start rollen. Mein Ziel: Top 10 in der Altersklasse Master 1 und wie immer: kein Sturz und heil ins Ziel kommen. Top 10 meinte hier aber auch nicht, dass es nur 11 in der Altersklasse gibt, heute sind ganze 49 am Start. Zu meiner Überraschung starte ich heute aus Startblock B. Jedes Jahr ein Stückchen weiter nach vorne. Also nächstes Jahr Startblock A?! Vielleicht bringe ich erst einmal heute hinter mich :-D Im Startblock B recht weit vorne eingereiht, stehe ich nun und warte auf den Startschuss. Zum Glück ist nur die Straße nass aber es regnet nicht, was meine schlimmste Befürchtung für heute war. Immerhin ist es noch nicht einmal richtig kalt. Es kann los gehen!

 

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BARMER Charity Tour 2017

Die Tour gehörte letztes Jahr zu meinen absoluten Highlights. Daher steht für mich ganz klar fest, dass ich dieses Jahr auch wieder dabei sein werde. Mit mir starten ebenfalls wieder Kiki und Markus. Vor einem Jahr musste ich beide noch überreden. Dieses Jahr steht von vornherein fest, dass wir fahren. Helmut versorgt seit Mai alle Teilnehmer mit den aktuellen Infos und macht die Organisation wie im Jahr zuvor, hervorragend. Thomas fährt regelmäßig Teilstrecken der Tour nach Wetzlar ab und muss dabei leider unzählige Stücke Kuchen zur Stärkung verdrücken. Der arme Mann, was der alles auf sich nimmt :-D Am Mittwoch vor der Tour findet das Briefing statt. Ich sehe weder Markus noch Kiki. Beide kommen leider doch nicht mit. Zum Glück gibt es aber noch um die 70 anderen Teilnehmer, die sicherlich für genügend Spaß sorgen werden. Beim Briefing wird mir das erste Mal das Ausmaß so richtig bewusst. Die Strecke geht eben nicht flach und locker durch NRW, wie nach Wesel. Thomas hat uns ein paar Berge gesucht, damit uns nicht langweilig wird. Danke Thomas! Auf dem Hinweg sind ca. 170 km und 1300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Berge zentrieren sich allerdings nur auf ein kleines Teilstück, der Rest ist flach. Sprich 50 km beißen, den Rest rollen. Zurück geht es ca. 160 km und 1400 Höhenmeter durch die Lande. Bei dem angepeilten Schnitt von 24 km/h muss ich in mich gehen. Aber wie immer: es wird schon irgendwie gehen. Und wenn nicht, hat Ulle mir schon auf einer vorherigen Ausfahrt prophezeit, dass ich ja immer noch um die Wette mit dem Besenwagen fahren kann. Auch das kann ja eine persönliche Herausforderung sein :-D

 

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Ironman 70.3 Zell am See

Alles ist gepackt. Die Nervosität steigt. Morgen geht es Richtung Zell. Die Emails von Ironman habe ich absichtlich Ignoriert. Dafür bekomme ich jeden Tag eine Ansage von Denis, wenn ich ihn etwas Frage: "das steht in den Emails, lies die endlich mal!" Aber der Teufel steckt ja im Detail. Je mehr ich weiß, umso mehr begreift  mein kleines Gehirn, worauf ich mich da eingelassen habe. Am Tag vor dem großen Event werden mir die wichtigen Infos ohnehin auf der Wettkampfbesprechung vorgelesen. Ich hatte gehofft, danach weiß ich über alles bescheid und bin vor allem beruhigt. Allerdings fühle ich mich danach nicht besser. Aus den 800 Höhenmetern auf der Radstrecke wurden mal eben 1288 Höhenmeter und mindestens 5 Gefahrenstellen. Durch mein hervorragendes Kartengedächtnis kann ich mir nicht eine Stelle merken. Es bleibt: PANIK. Ich rechne wieder im Kopf los. Ich muss beim Schwimmen und auf dem Rad so viel Zeit rausholen, dass ich zur Not den Halbmarathon spazieren gehen kann. Mein Fuß ist immer noch nicht fit und eigentlich wollte ich gar nicht starten, denn so eine Sehnenentzündung, die man fast 1 Jahr mit sich schleppt wird durch so ein Vorhaben sicherlich nicht besser. Mein Doc hatte mir zwar grünes Licht gegeben, aber mein Gefühl sagt mir, das kann nicht Gesund sein. Meine Vorbereitung für den Halbmarathon lag also im konsequenten nicht laufen seit 5 Wochen. Aber Ironman ist hier ein sehr undankbarer Veranstalter. Also starten oder Geld weg.

 

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